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Kongreßberichte


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Borreliose durch Zeckenbisse7. Jahrestagung der Deutschen Borreliose-Gesellschaft

In der Zeit vom 28. bis 30. Mai 2010 fand in Bad Herrenalb die
7. Jahrestagung der Deutschen Borreliose-Gesellschaft statt. Etwa 150 Therapeuten und Betroffene hörten interessante Vorträge, die einen Ausschnitt aus dem aktuellen Wissensstand vermittelten. Der Vortrag von Dr. Fingerle vom Zentrum für zeckenübertragene Erkrankungen beschäftigte sich hauptsächlich mit dem komplexen Zusammenspiel des Erregers Borrelia Burgdorferi mit dem Wirt, der Zecke. Der Vortrag von dem Laborarzt Dr. Schwarzbach vom Borreliose-Zentrum Augsburg ging auf die Probleme der fehlenden Vergleichbarkeit von Antikörper-Untersuchungen zwischen verschiedenen Labors ein. Es wurde erneut deutlich, dass die Antikörperbestimmung für die Diagnose wie auch die Verlaufsbeobachtung der Borreliose-Erkrankung problematisch ist. Ein Höhepunkt war das Seminar von dem neu gewählten Vorsitzenden der Gesellschaft, Dr. Kurt Müller, über die neuesten Forschungsergebnisse zu Multisystem-Erkrankungen. Es wurde deutlich, dass die chronische Borreliose nur im Zusammenspiel mit anderen Belastungsfaktoren wie Traumata, schwerem chronischem Stress, anderen chronischen Infektionen oder schweren Erkrankungen und multiplen Umweltbelastungen über die Auslösung einer chronischen Mitochondrien-Erkrankung, der sogenannten Mitochondriopathie, zum Problem werden kann.
Beeindruckend war zu hören, dass schon im Mutterleib und um die Geburt herum durch Schadstoffe wie Metalle, Lösungsmittel, Kunststoffe, Insektizide und Pestizide Störungen in der Feineinstimmung der Gene im ungeborenen Kind erzeugt werden können, die prägend für das gesamte weitere Leben sind. Weitere Belastungen im Laufe des Lebens addieren sich hierzu und können eine chronische Entzündung auslösen. Die Botenstoffe, die im Rahmen dieser chronischen Entzündung produziert und freigesetzt werden, schädigen das Immunsystem und verursachen unter anderem Störungen und Fehlbildungen im Zentralen Nervensystem. Gleichzeitig wird hierdurch die Entgiftung der Zellen für Arzneien, Schadstoffe usw. herabgesetzt.
In einem derart vorgeschädigten und immungeschwächten Organismus können sich die Erreger dann ungehindert einnisten und hartnäckige chronische Probleme verursachen. Diese klare Stellungnahme macht den Blick frei für eine ganzheitliche Therapie des Problems. Die reine Verabreichung von Antibiotika, die von vielen Experten für immer längere Zeiträume und in immer abenteuerlicherer Kombination favorisiert wird, kann bei Vorliegen einer Multisystem-Erkrankung nicht zum Ziele führen. Gerade die Antibiotika haben die unangenehme Eigenschaft, die Mitochondrien weiter zu schädigen.
Dr. Müller stellte sehr fundiert die vielfältigen Therapieprinzipien vor, die für eine langfristige Stabilisierung der Multisystem-Erkrankungen erforderlich sind.
Arzt wie Patient brauchen hierfür einen langen Atem.
Der diesjährige Preis der Borreliose-Gesellschaft ging an Privatdozent Dr. Eisendle aus Österreich. Er beschäftigt sich seit längerem mit einer speziellen Mikroskopiertechnik (focus floating microscopy), mit der es nun möglich ist, Borrelien im Gewebe sensitiv nachzuweisen. In diesem Zusammenhang berichtete er von Untersuchungen nach Zeckenstichen. Hierbei waren in 50 % der Hautproben, die nach einem Stich von mit Borrelien infizierten Zecken entnommen wurden, Erreger nachweisbar. Das bedeutet, dass im Falle eines Stichs durch eine infizierte Zecke das Übertragungsrisiko für den Betroffenen sehr hoch ist. Natürlich bedeutet die Übertragung von Borrelien nicht zwangsläufig eine manifeste Erkrankung. Es ist vor diesem Hintergrund aber unbedingt zu empfehlen, Zecken nach der Entfernung aus der Haut auf Befall mit Borrelien untersuchen zu lassen. Im Falle eines Nachweises von Borrelien in der Zecke muss über eine "präventive Therapie", z.B. mit Biophotonen, nachgedacht werden.
Eisendle berichtete weiter von verschiedenen Hauterkrankungen, die man mittlerweile als von Borrelien verursacht ansehen muss. Hier zu gehören das Granuloma anulare, die Morphaea und vereinzelt auch kutane Lymphome.

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1. Europäische Konferenz der ILADS

Am 12. Juni 2010, fand in London im Royal College of Gynecologists and Obstetricians die 1. Europäische Konferenz der ILADS (International Lyme And Associated Diseases Society) aus den USA statt. Diese Fachgesellschaft vertritt einen modernen, patientenzentrierten Ansatz und lud mit dieser Veranstaltung zum ersten Mal europäische Therapeuten zu einer Fachfortbildungsveranstaltung ein. Aus Deutschland waren etwa 10 Therapeuten vertreten.
Dr. Raphael Stricker zeigte die weite Verbreitung der Erreger in den Vereinigten Staaten auf und schilderte die klinische Symptomatik der Borreliose-Erkrankung. Die Borrelien bringen für viele Betroffene auch deswegen Probleme, weil sie eine perfekte Tarnung im Wirtsorganismus entwickelt haben. Diese Tarnung wird verursacht durch Unterdrückung der Immunreaktion und durch raschen Wechsel der Antigen-Expression, welche eine gezielte Immunabwehr erschwert. Ferner verstehen es die Borrelien perfekt, sich in Zellen und auch außerhalb der Zellen in schlecht durchblutetem Gewebe abzukapseln. Hinzu kommen noch Faktoren, die von den Borrelien gebildet und an die Umgebung abgegeben werden und so das Milieu verändern. Stricker ging im Rahmen der Beschreibung der Diagnostik ebenfalls auf die Probleme der Antikörperbildung ein. Hier besteht auch ein geschlechtsspezifischer Unterschied, Frauen bilden weniger Antikörper-Banden aus als Männer. Aus diesem Grunde kann es bei Frauen zu einer häufigeren Fehldiagnose kommen als bei Männern. Die Bestimmung der CD57 positiven NK-Zellen beschrieb Stricker als sinnvoll. Bei chronischer Borreliose sollen sie ähnlich hilfreich wie die Zahl der T4-Helferzellen bei AIDS.
Als zweiter Redner sprach Dr. Bransfield, ein Psychiater, über die Bedeutung chronischer Infektionen bei psychiatrischen Erkrankungen. Die chronische Entzündung des Zentralen Nervensystems führt zu Stoffwechselstörungen im Gehirn. Dies kann vielfältige neurologische und psychiatrische Erkrankungen auslösen. Wichtig ist deswegen, an die Möglichkeit einer chronischen Infektion zu denken und entsprechende Tests zu veranlassen. Dies ermöglicht evtl. eine zielgerichtete, ursächliche Therapie im Gegensatz zu der vorwiegend symptomatischen Therapie psychiatrischer Erkrankungen mit z. B. Psychopharmaka. Hierfür ist jedoch eine bessere Zusammenarbeit zwischen Neurologen, Psychiatern, Infektionsspezialisten und Hausärzten erforderlich.
Dr. Leo Shea ging auf diagnostische Probleme bei Kindern ein. Borrelien haben hier eine besondere Affinität zum Zentralen Nervensystem und zum Gastrointestinaltrakt. Besonders häufig kommt es bei Kindern zu Aufmerksamkeits- und Konzentrationsstörungen, Müdigkeit, Angst- und Gedächtnisstörungen. Shea zeigte eine Statistik über 77 erkrankte Kinder aus seiner Praxis. Im Schnitt wurden die Kinder vor Diagnosestellung von 3 Ärzten voruntersucht, in Einzelfällen erfolgten bis zu 15 Arztkonsultationen vor Diagnosestellung. In 10 Fällen wurden mehr als 6 abweichende Diagnosen gestellt. In mehr als 50 % der Fälle wurden Aufmerksamkeitsstörungen wie ADHS diagnostiziert. Nur in 20 % der Fälle wurde die endgültige Diagnose vor Ablauf eines Jahres nach Krankheitsbeginn gestellt. In 2 Fällen vergingen mehr als 10 Jahre. Bei Auswertung von 50 erwachsenen Patienten ergaben sich ähnliche Resultate. Hier wurden jedoch hauptsächlich depressive Störungen vor Diagnose der chronischen Borreliose diagnostiziert. Shea verlangte nachdrücklich Förderungsmaßnahmen für Erkrankte in Schulen und am Arbeitsplatz.
Im Anschluss stellte Dr. Carsten Nikolaus vom Borreliose-Zentrum Augsburg seinen ganzheitlichen Ansatz für Diagnostik und Therapie der chronischen Borreliose vor. Er erwähnte, dass in Augsburg mittlerweile ein Teil der Patienten ebenfalls antibiotikafrei behandelt wird.
Frau Dr. Sarah Chissell ging im Anschluss auf Probleme der Lyme-Borreliose bei Schwangerschaften ein. Als gesichert gilt, dass die Infektion über die Plazenta von der Mutter auf das Kind übertragen werden kann, ferner kann eine Infektion des Kindes während der Geburt im Geburtskanal stattfinden. Schließlich gilt auch eine Übertragung über die Muttermilch als gesichert. Bei Infektion des Fötus kann es zu Fehlgeburt, vorzeitiger Geburt, Wachstumsverzögerung und Missbildungen kommen. Bei einer akuten Infektion während der Schwangerschaft nimmt das Risiko für das ungeborene Kind mit zunehmender Schwangerschaftsdauer ab. Eine antibiotische Therapie während der Schwangerschaft verringert hier das Risiko für das Ungeborene. Ferner sollte bzgl. Co-Infektionen untersucht werden. Stillen kann für erkrankte Mütter zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht empfohlen werden.
Ein Höhepunkt war der Vortrag des Arztes Dr. David Martz, der selbst akut an einer fortschreitenden neurologischen Erkrankung litt. Diese wurde als amyotrophe Lateralsklerose (ALS) eingestuft. Nach längerem Kampf wurde die Diagnose einer Neuroborreliose gestellt. Der Arzt, der zu diesem Zeitpunkt vollständig pflegebedürftig war und dem eine Überlebenszeit von weniger als 2 Jahren prognostiziert worden war, erreichte durch eine antibiotische Therapie eine vollständige Genesung. Vor dem Hintergrund dieser Erfahrungen eröffnete Dr. Martz ein Therapiezentrum für Patienten mit ALS und ähnlichen neurologischen Erkrankungen. Bei mindestens 10 % der Betroffenen wurde durch antibiotische Therapie eine Verbesserung der Symptome erreicht. Dies ist bei einer Erkrankung, die bisher in 100 % der Fälle progredient und tödlich verläuft, eine kleine Sensation.
Als letzter Redner ging Dr. Richard Horowitz auf das Problem der Ko-Infektionen ein. Nach seinen Ausführungen wird dies in den USA zu einem immer größeren Problem. Er schlug vor, dieser Entwicklung mit einer Erweiterung der antibiotischen Therapie zu begegnen. Mittlerweile werden in den USA mehr und mehr Antibiotika kombiniert und über einen längeren Zeitraum verabreicht. Diese Tendenz ist angesichts der schädigenden Wirkung auf die Mitochondrien äußerst bedenklich.

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"Anwendung der Biophotonentherapie bei Borreliose"

Am 24. und 25. 7. 2010 fand in Sindelfingen eine Tagung mit dem Thema "Anwendung der Biophotonentherapie bei Borreliose" statt. Etwa 60 in der Borreliosebehandlung erfahrene Therapeuten hörten interessante Vorträge zu Wirkungsweise und Stellenwert der Photonentherapie. Hierbei wird Lichtenergie über Akupunkturpunkte in den Körper eingespeist. Diese Lichtquanten aus dem Infrarotspektrum werden über Blutzellen und -eiweiße im Organismus verteilt und erhöhen das Energieniveau und den Informationsfluss in den Zellen über eine Aktivierung der Atmungskette der Mitochondrien. Über Nosoden (homöopathische Zubereitung mit Borrelieninformation in einem Glasröhrchen) findet eine gezielte, gegen die Erreger gerichtete Aktivierung des Immunsystems statt. Es sind mindestens 12 Sitzungen von jeweils 60 Minuten Dauer erforderlich. Eine von Dr. Woitzl in Kooperation mit dem Labor Ettlingen durchgeführte Studie an über 100 chronisch an Borreliose Erkrankten zeigte, dass der vor Therapiebeginn bei allen Patienten positive LTT vier Wochen nach Therapieende in über 90 % der Fälle negativ war. Auch die vielfältigen Beschwerden hatten sich in dieser (Monotherapie-) Studie im gleichen Umfang zurückgebildet. Die Therapeuten waren sich einig, dass die Biophotonenbehandlung in ein Gesamtkonzept mit laborgestützter und - kontrollierter Verabreichung von Mikronährstoffen, Ernährungstherapie, Entgiftung, psychotherapeutischer / spiritueller Begleitung, energetischer Optimierung, Milieusanierung und Entlastung von Schädigungsfaktoren eingebettet sein muß.
Die Anwesenden berichteten aufgrund eigener, teilweise langjähriger Erfahrungen, dass die Therapie der chronischen Borreliose bei Patient wie Behandler Geduld erfordert. Von Frau Dr. Dimmendaal wurde ein Zeitraum von 2 Jahren für eine ganzheitliche, zur dauerhaften Beschwerdefreiheit führende Behandlung genannt. Die Biophotonentherapie wurde von allen Anwendern als wertvolles, hoch effektives Verfahren eingestuft. Die Nutzen-Risiko-Relation wird gegenüber der langdauernden Antibiotikatherapie als überlegen angesehen.
Ein Höhepunkt war der Vortrag des Zeckenforschers Werner Johansson. Er hat in seinem Anwesen ein Zeckenbiotop eingerichtet und die Sauger intensiv studiert. Er fand heraus, daß Zecken nicht nur auf Temperatur und Licht reagieren, sondern auch auf Vibration durch Schritte. Sie gehen auf die Jagd und können bei ihrer gezielten Suche nach Blutmahlzeiten 8 m pro Stunde zurücklegen. Sie überleben 4 Wochen unter Wasser und sollten deshalb nicht in der Toilette entsorgt werden, weil sie sonst eventuell wieder hochwandern und zustechen. In völliger Trockenheit überleben Zecken nur 3 Tage, im Badezimmer jedoch wochenlang. Sie werden bei einer Temperatur von exakt 42 Grad abgetötet. Eine sichere Entwesung kontaminierter Kleidung ist deshalb mit dem Wäschetrockner möglich. Zecken leben bis zu 7 Jahre lang.
Wenn man eine befallene Wiese säubern will, sollte man sie kurz schneiden und dann im Morgentau mehrmals darauf herumtrampeln. Das lockt die Zecken auf die Grashalme. Dann sollte man die Fläche mit einem Dampfstrahler behandeln.
Und: wenn es irgendwo am Körper juckt, sollte man erst mit der Lupe nachschauen, bevor man sich kratzt, denn es könnte eine Zeckennymphe anhaften, die man sonst unbemerkt wegkratzen würde.
Johansson hat übrigens eine praktische Zeckenschlinge entwickelt, mit der man auch kleine Nymphen zuverlässig entfernen kann.

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