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Fragen zum Thema zirkulierende Tumorzellen (Maintrac)


Im Folgenden formuliere ich auf der Basis meiner bisherigen Untersuchungsergebnisse Fragen zur Methode und versuche, erste Antworten zu geben.
Die Aussagen entsprechen nicht dem aktuellen schulmedizinischen Wissensstand und sind rein spekulativ.
Sie sind Ausdruck meiner privaten Meinung.
Daraus können keine Empfehlungen zur Therapie abgeleitet werden.


1. Wie repräsentativ sind die zirkulierenden Tumorzellen für die Gesamttumorzellmasse?

Ein bösartiger Tumor besteht aus Zellen unterschiedlicher Bösartigkeit und Entartung, das heißt es sind Zellen mit einem Spektrum vorhanden, das von einer relativ intakten Mitochondrienfunktion und -information bis hin zu einem Programm reicht, das nur noch auf reine Vermehrung gepolt ist.
Zudem schaffen sich Tumorzellansammlungen ihr eigenes Überlebensmilieu mit einer Vielzahl von Strategien, die "schädliche", überlebensfeindliche Einwirkungen von außen abwehren sollen.
Die Abtötung des Pools "relativ wenig bösartiger" Zellen in einem Tumor, kann sogar Platz schaffen für das noch bessere Wachstum der schlecht reagierenden, besonders aggressiven Zellen.
Wie es in einem größeren, speziell metastatischen Tumor "aussieht", spiegeln die zirkulierenden Zellen wahrscheinlich nur bruchstückhaft wider.
Allerdings hat eine konventionelle Therapie, die nur auf statistischen Wahrscheinlichkeiten beruht, eventuell noch weniger individuellen Tumorbezug.


2. Ist die Untersuchung auf zirkulierende Tumorzellen bei allen bösartigen Erkrankungen anwendbar?

Sie ist nur bei epithelialen, soliden Tumoren durchführbar.
Bei allen hämatologischen Systemerkrankungen (Leukämien, Lymphome) ist sie nicht anwendbar.


3. Sind von Anfang an bei Tumorerkrankungen zirkulierende Tumorzellen nachweisbar?

Nach den Erkenntnissen von Dr. Heinrich Kremer entstehen bösartige Tumore, wenn Zellen längerfristig schädigenden Einflüssen ausgesetzt sind oder gestresst werden (z.B. durch Entzündungen, belastende Lebenserfahrungen, Schadstoffe, Infektionen, Strahlung, chronische Nährstoffdefizite, verschiedenste Medikamente) oder durch genetische Veränderungen verletzbar sind.
Die Zellen schalten dann nach Einlegung einer Schutzschaltung mit Stilllegung der Zellgehirne, der Mitochondrien, auf ein archaisches Überlebensprogramm um, welches nur noch auf Zellvermehrung ausgerichtet ist.
Differenzierung und programmierter Zelltod (Apoptose) sind außer Funktion.
Da es sich aber um Zellen handelt, die aus einem Organismus stammen, in dem alle Lebensvorgänge nur durch Information, Zusammenarbeit und Feinabstimmung möglich sind, suchen diese Zellen meines Erachtens auch vom Beginn dieser Entwicklung nach ökologischen Nischen im Organismus, wo ein Weiterleben und Wachstum möglichst gut funktionieren können (sogenannte metastatische Nischen). Meiner persönlichen Meinung nach sind bereits vor dem Nachweis eines Tumors zirkulierende Tumorzellen nachweisbar.
Die (freilich nicht repräsentativen) Einzelfälle aus meiner Praxis mit "lokal begrenzten", "kurativ behandelten Tumoren", die alle zirkulierende Tumorzellen aufwiesen, belegen dies.


4. Ist die Dosis der verwendeten (Pflanzenstoffe) Polyphenole relevant?

Bei der Chemosensitivitätstestung wird eine einfache Tagesdosis, die auf ein Blutvolumen von 5 Litern verdünnt wird, verwendet.
Auch die 0,1 fache Tagesdosis (1 / 10) wird getestet.
Bei einigen PatientInnen ging die Vitalitätsreduktion der Tumorzellen bei Dosisreduktion deutlich zurück, in einem Fall auf Null.
Hinzu kommt, dass im Blut bei der Testung einzelner Zellen, die sich nicht in einem Zellverband befinden, optimale Kontaktbedingungen zu den Pflanzenstoffen vorliegen.
In einem Tumorzellverband, der sich sein eigenes Milieu und seine eigene Blutgefäßversorgung schafft, ist die Kontaktfähigkeit für die Pflanzenstoffe eventuell eingeschränkt.
Auch Fragen der Resorption bei oraler Verabreichung der Polyphenole stellen sich. Hierzu habe ich 2012 erste Testungen mit unterschiedlichen Dosierungen durchgeführt.
Die Möglichkeit einer intravenösen Verabreichung der Polyphenole ist in jedem Fall wünschenswert.


5. Gehen die Tumorzellen bei der Chemosensitivitätstestung in den programmierten Zelltod (Apoptose) über oder sterben sie auf andere Weise (z.B. Nekrose) ab?

Laut Frau Dr. Pachmann kann man bei der Chemosensitivitätstestung sehen, dass der Farbstoff, mit dem der Zelltod markiert wird, durch die Membranen der intakten Zellen aufgenommen wird.
Dies sei ein Beweis, dass eine Apoptose eingeleitet wird.


6. Unter welchen Bedingungen liefert eine Messung zirkulierender Tumorzellen praxisrelevante Informationen?

Meiner Meinung nach ist die Maintrac-Untersuchung besonders hilfreich bei Tumoren, bei denen mit den üblichen Methoden keine Metastasen nachweisbar sind. In diesen Fällen kann man eine adjuvante Therapie (Chemotherapie oder Pflanzenstofftherapie) auf ihre Wirksamkeit überprüfen und den Verlauf kontrollieren. Zur Aussagekraft bei metastasierten Tumoren müssen unbedingt weitere Behandlungsdaten erhoben werden.
Es stellt sich für mich vor allem die Frage, ab welchem Punkt keine Heilung oder wirksame Beeinflussung der Tumorentwicklung mehr möglich ist (sogenannter "point of no return").
Den Einsatz als Tumorsuchtest oder Tumormarker, bevor ein Tumor diagnostiziert ist, halte ich für unsinnig.
Nach den bisherigen Erkenntnissen der Chemosensitivitätstestung bei nachgewiesenen Tumoren kann ich den Einsatz der Polyphenole zur Primärprävention (Verhinderung) von Tumoren absolut empfehlen.
Weitere Untersuchungen sind jedoch dringend erforderlich.



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